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Freiheit braucht Mut. Und sie braucht uns alle. Warum die Schweiz jetzt zurück zu ihren Stärken finden muss

Die Schweiz wurde nicht gross, weil der Staat alles für uns geregelt hat. Sie wurde gross, weil die Menschen Verantwortung übernommen haben. Sie vertrauten sich selbst mehr als irgendeiner fernen Behörde. Und sie wussten, dass Freiheit und Föderalismus keine Schlagworte sind, sondern Werkzeuge für ein gutes Leben.

 

Heute spüren viele, dass uns dieses Fundament langsam entgleitet. Die Staatsausgaben steigen auf allen Ebenen. Immer mehr wird geplant und gesteuert. Immer mehr Aufgaben verschieben sich vom Menschen zur Verwaltung. Und die Erwartung wächst, dass der Staat für jedes Problem eine Lösung anbieten soll.

Doch damit entfernen wir uns von der Idee, die uns stark gemacht hat. Von der Idee, dass der Mensch fähig, vernünftig und verantwortungsvoll ist. Dieser Gedanke ist der Kern unserer Geschichte und auch der Kern der österreichischen Schule: Menschen treffen bessere Entscheidungen als Planer. Märkte finden bessere Lösungen als Programme. Freiheit schafft mehr Wohlstand als jede staatliche Strategie.

Die Schweiz steht an einem Punkt, an dem sie sich entscheiden muss. Wollen wir weiter in Richtung Planwirtschaft gehen? Oder wollen wir zurück zu dem Modell, das über Jahrhunderte funktioniert hat?

Ich möchte dir zeigen, warum ein schlanker Staat kein Risiko ist, sondern die Voraussetzung für eine freie und starke Schweiz. Und warum wir diese Transformation nur schaffen, wenn wir wieder mehr füreinander da sind.

 

Warum der Staat sich auf das Notwendige beschränken muss

Die wichtigste Frage lautet nicht, wie wir den Staat noch weiter ausbauen können. Die Frage lautet, warum der Staat überhaupt so viel Geld braucht.

Wenn du darüber nachdenkst, ist es einfach. Jeder Franken, den der Staat ausgibt, wurde von irgendjemandem erarbeitet. Geld wächst nicht im Bundeshaus. Es kommt aus der Wirtschaft. Es kommt von dir. Es kommt von den Menschen, die jeden Tag arbeiten.

Die österreichische Schule erklärt es klar: Der Staat kann nichts schaffen. Er kann nur verteilen, was zuvor verdient wurde.

Und je mehr er verteilt, desto weniger Freiheit bleibt für die Menschen, die dieses Land tragen.

Darum braucht es eine Rückbesinnung auf das Notwendige.

Auf Bundesebene

Der Bund sollte sich wieder auf seine Kernaufgaben konzentrieren:

äussere Sicherheit, gute Beziehungen, ein fairer Binnenmarkt.

Subventionen gehören reduziert oder abgebaut. Viele verwalten nur sich selbst und bremsen Innovation statt sie zu fördern.

In den Kantonen

  • Wettbewerb zwischen den Kantonen stärkt unser Land.

  • Harmonisierung schwächt Unterschiede und macht alles teurer.

  • Kantone sollen eigene Lösungen entwickeln, statt Vorgaben aus Bern umzusetzen.

In den Gemeinden

  • Gemeinden leben von Nähe und Verantwortung.

  • Lokale Aufgaben gehören in lokale Hände.

  • Ortsplanung soll Rahmen setzen, aber nicht Lebensweisen vorschreiben.

Eine Schweiz, die sich auf das Notwendige beschränkt, wird nicht ärmer, sondern stärker.

 

 

Welches Menschenbild steckt dahinter

Jede politische Ordnung beginnt mit einer einzigen Frage: Trauen wir den Menschen etwas zu oder nicht?

Hier hilft das Modell T-T. Es zeigt vier Bilder des Menschen:

  • der Mensch, der Gutes will

  • der Mensch, der vernünftig entscheiden kann

  • der Mensch, der kontrolliert werden muss

  • der Mensch, der vom Staat geformt werden soll

Freiheit und Föderalismus beruhen auf den ersten beiden.

Planwirtschaft auf den letzten beiden.

Wenn wir den Menschen als fähig betrachten, dann müssen wir ihm Freiheit geben. Dann wird er Verantwortung übernehmen. Dann entfaltet er seine Stärke.

Wenn wir ihn als unfähig betrachten, entsteht ein Staat, der alles steuert und plant. Und das Ergebnis ist jedes Mal dasselbe: Es wird teurer, langsamer und unfreier.

Die Schweiz war erfolgreich, weil sie ihren Menschen vertraut hat. Nicht blind, aber grundsätzlich. Genau dieses Vertrauen müssen wir wiederfinden.

 

Warum echte Solidarität die Voraussetzung ist

Vielleicht fragst du dich: Funktioniert ein schlanker Staat überhaupt in der heutigen Zeit?

Ja – aber nur unter einer Bedingung.

Wir müssen wieder füreinander da sein.

Nicht über Programme und Formulare. Sondern direkt. Von Mensch zu Mensch.

Die Wahrheit ist einfach:

  • Freiheit ohne Solidarität funktioniert nicht. Sie wird zu Egoismus.

  • Solidarität ohne Freiheit funktioniert auch nicht. Sie wird zu Zwang und Abhängigkeit.

Die Schweiz war stark, weil die Menschen sich gegenseitig halfen. Nachbarschaftshilfe war selbstverständlich. Vereine, Familien, Gemeinschaften trugen Verantwortung. Niemand wartete zuerst auf den Staat. Man packte selbst an.

Heute sieht es oft anders aus. Viele sagen: Der Staat soll es lösen.

Doch das schwächt uns. Es macht uns abhängig und untüchtig. Und es zerstört genau die Solidarität, die eine freie Gesellschaft braucht.

 

Wenn du Freiheit willst, musst du bereit sein, Verantwortung zu übernehmen – für dich und für andere.

 

Die Transformation gelingt nur, wenn wir die Ego Mentalität unserer Zeit hinter uns lassen. Nur wenn wir uns wieder gegenseitig stärken, entsteht eine Gesellschaft, die krisenfest, menschlich und erfolgreich ist.

 

Was passiert, wenn wir diesen Weg gehen

 

Ökonomisch

  • Die Wirtschaft gewinnt Raum.

  • Mehr Geld bleibt bei den Menschen.

  • Unternehmen investieren statt Berichte zu schreiben.

  • Innovation steigt.

  • Schulden sinken.

  • Die Steuerlast nimmt ab.

 

Gesellschaftlich

  • Gemeinden werden lebendiger.

  • Menschen reden wieder miteinander statt nur mit Behörden.

  • Solidarität wächst, weil sie gebraucht wird.

  • Lokale Gemeinschaften werden stärker.

Psychologisch

Das Menschenbild verändert sich.

Die Menschen spüren, dass ihre Entscheidungen Wirkung haben. Sie werden mutiger, selbstbewusster, kreativer.

 

Eine freie Gesellschaft macht freie Menschen.

 

Markt oder Plan – warum diese Wahl entscheidend ist

Immer mehr Politik arbeitet heute mit Plänen: Energiepläne, Mobilitätspläne, Entwicklungspläne. Sie versuchen Verhalten zu lenken und Strukturen zu formen. Oft gut gemeint, aber selten gut gemacht.

 

Pläne ersetzen Wissen durch Annahmen.

Märkte ersetzen Annahmen durch Wissen.

 

Der Markt weiss mehr, weil er aus Millionen Entscheidungen besteht. Keine Expertenrunde kann das je abbilden. Hayek nannte das das Wissensproblem.

Darum ist der freie Markt das stärkste Werkzeug, das wir haben.

Er ist nicht perfekt, aber er ist besser als jede Planung.

Planwirtschaft führt am Ende immer zum gleichen Resultat: teuer, starr, unproduktiv.

Die Schweiz wurde reich, weil sie auf den Markt setzte. Nicht auf Pläne.

 

Welche Wirkung das international hätte

Eine Schweiz, die sich auf Freiheit und Verantwortung konzentriert, wird auch aussenpolitisch stärker.

  • Sie wird unabhängiger.

  • Sie wird attraktiver für Talente und Unternehmen.

  • Sie wird glaubwürdiger.

In einer Welt der Zentralisierung wäre eine freiheitliche Schweiz ein Leuchtturm.

Die Zukunft gehört den mutigen Gesellschaften

Freiheit ist anspruchsvoll. Sie verlangt etwas von uns. Aber sie gibt uns sehr viel zurück.

 

Mehr Wohlstand.

Mehr Selbstbestimmung.

Mehr Nähe.

Mehr Respekt vor dem Einzelnen.

Mehr Resilienz.

 

Der Weg zurück zu unseren Stärken ist kein Rückschritt. Es ist der Weg nach vorn. Zu einem Menschenbild, das Mut macht. Zu einer Ordnung, die funktioniert hat und wieder funktionieren kann.

 

Eine Schweiz, die Freiheit, Föderalismus, Markt und Solidarität ernst nimmt, ist bereit für die Zukunft.

Die Frage ist nur: Sind wir es auch?

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Neue EU-Verträge: Keine Bilateralen mehr – sondern ein gefährlicher Unterwerfungsvertrag

Die Diskussion um die neuen EU-Verträge darf nicht verharmlost werden. Es handelt sich dabei nicht mehr um klassische bilaterale Abkommen, wie wir sie seit den 1990er-Jahren kennen.

Die Europäische Union hat unmissverständlich erklärt: Der bilaterale Weg ist abgeschlossen. Die Schweiz könne ihre Zusammenarbeit mit der EU nur noch über einen institutionellen Rahmenvertrag regeln – mit automatischer Übernahme von EU-Recht und Unterstellung unter den Europäischen Gerichtshof (EuGH).

Was bedeutet das konkret?

  1. Keine Mitsprache mehr
    Die Schweiz müsste EU-Gesetze direkt übernehmen – ohne Volksabstimmung, ohne parlamentarische Kontrolle. Ein fundamentaler Angriff auf unsere direkte Demokratie.

  2. Ende der Selbstbestimmung
    Streitigkeiten würden nicht mehr souverän gelöst, sondern durch den EuGH in Luxemburg. Damit würde die Schweiz fremden Richtern ausgeliefert.

  3. Massive Kosten und Risiken
    Zusätzliche Milliardenbeiträge an die EU, verstärkter Zugang zu unseren Sozialwerken für EU-Bürger, keine Möglichkeit mehr zur eigenständigen Steuerung der Zuwanderung.

  4. Der Mythos vom „bilateralen Weg“
    Politiker, die heute von „Weiterentwicklung der Bilateralen“ sprechen, verschweigen: Diese Bilateralen gibt es so nicht mehr. Was auf dem Tisch liegt, ist ein völlig neuer, institutioneller Vertrag – ein Vertrag, der die Schweiz dauerhaft und irreversibel an die EU bindet.

 

Fazit

Die neuen EU-Verträge sind ein Souveränitätsverlust auf Raten.

  • Sie sind keine Bilateralen mehr, sondern ein Unterwerfungsvertrag.

  • Sie bedrohen unsere direkte Demokratie, unsere Selbstbestimmung und unseren Wohlstand.

Der Ausweg: Selbstbewusst schweizerisch bleiben

Die gute Nachricht: Die Schweiz hat eine Alternative. Wir können unseren bewährten Weg der Eigenverantwortung, Freiheit und direkten Demokratie fortsetzen – ohne uns Brüssel zu unterwerfen.

Wir sind stark, weil wir unabhängig sind.

Wir sind erfolgreich, weil wir selber entscheiden.

Und wir bleiben zukunftsfähig, wenn wir uns nicht in institutionelle Fesseln legen lassen.

👉 Darum gilt es, jetzt klar Nein zu sagen – und selbstbewusst an das Erfolgsmodell Schweiz anzuknüpfen.

🇨🇭 Die Schweiz bleibt stark, wenn sie frei bleibt.

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